Mittwoch, 18. Februar 2009

Für Pferde und Ponny`s reicht es noch

Ich bin manchmal so schüchtern, oder gehemmt das es an Unvernunft und Dumheit grenzt.

Ein Beispiel:
Ich bin in meiner Heimatstadt Siegburg Spazieren gegangen, mit dem Wunsch Gott zu begegnen, und offen für ihn zu sein.
Auf dem Weg begegnete mir ein Mann mit einem Kleinkind auf dem Arm, ein paar Schritte weiter sehe ich ein Lätzchen das vermutlich runtergefallen war, aber ich hab mich nicht getraut den Mann zu fragen ob er es verloren hat.
Ich muss festhalten ich war mit Gott unterwegs, ich hab dann meinen "Gebetsort" erreicht dort eine schöne Zeit gehabt, und ging dann wieder nach Hause. Auf dem Weg ging ich an einer Frau Vorbei die einen Baum umarmte (sehr skurril, ich vermute Esoterik). Und ich ermutigt von der Begegnung mit dem Lebendigen Gott, gehe an ihr vorbei und habe nicht den Mut zu fragen was sie macht...
Ich hab mich den Rest des Weges einfach nur wie ein Versager gefühlt, ich hab die "Gelegenheiten" einfach nicht genutzt.
Kurz bevor ich zuhause ankamm ging ich an einer Wiese Mit Pferden und Ponnys vorbei, die Hungrig auf das frische Gras guckten das sie nicht erreichen konnten.
Lachend hab ich ihnen dann Gras gegeben und gedacht wenigstens bei Tieren kann ich Nächstenliebe beweisen : )

Montag, 16. Februar 2009

Alte bekannte

Du hast mich überrascht wie der Jäger das Wild
Ich habe nicht mit dir gerechnet doch plötzlich warst du da
Ich kenne dich gut doch du warst lange weg
So lange das ich an deiner Existenz Zweifelte, und meinte dabei weise zu sein

Aber du warst da und ich nahm dich mit Freuden auf
Ich genoss die Zeit mit dir, und ließ mich voll auf dich ein
Wie ein Kind wurde ich durch dich aber das machte mir nichts aus
ich kenne dich doch und konnte über mich lachen

Eins hab ich dabei vergessen, du kommst nie alleine
du hast eine Kehrseite und die ist immer mit dabei
Genauso bekannt doch nicht willkommen denn sie tut weh
Auch wenn du wie die Sonne lachst, bringst du auf der anderen Seite Finsternis über mich

Du bist mir schleierhaft, ich weiß nicht ob ich mich nach dir richten darf.

Samstag, 14. Februar 2009

Mein Opa

Mein Opa war echt lustig, manchmal sogar unfreiwillig
er hat jeden Tag einen Tagebucheintrag gemacht
nur das er als Russlandsdeutscher Rentner einfach nicht viel zu schreiben hatte
so hat er eben jeden Tag die Temperatur aufgeschrieben und ob die Sonne da war...
Das Tagebuch ist literarisch nicht der renner aber ich hab mich totgelacht, es gibt dann auch zwischendurch höhepunkte wie "heute den Garten umgegraben" das klingt evtl. gemein wenn ich mich darüber lustig mache aber ich liebte/liebe meinen Opa und ich erinnere mich gerne darann

jetzt als Blogger kann es mir ja ähnlich ergehen

also wir haben heute am 14. 02.2009 - 1 grad und die sonne war da...

irgendwie bin ich
zum zerreißen gespannt
zum warten verbannt

aber das passt schon ich könnte mich ja entspannen

Donnerstag, 12. Februar 2009

Iron Man

Ich hab neulich Wieder Iron Man gesehen
ich mag den Film da ich die Entwicklung von Tony Stark klasse finde
Er ist technisch unglaublich begabt, ist Erbe eines Riesigen Konzerns.
Und hat scheinbar keine Ahnung was er mit seinem leben anfangen soll.
Also versucht er so viel Spaß zu haben wie Möglich.
Als Geisel in Afghanistan erlebt er einiges was ihn zum nachdenken bringt.
Und er wird zum Iron Man der Verantwortung übernimmt...

Er hat sein leben neu überdacht. Seine Gedanken „gereinigt, fokussiert“.
Das hat mich voll angesprochen, ich komme manchmal in einen Trott rein
und verliere aus den Augen was ich will, was ich anstrebe.

Ich bin dann um 23 Uhr los auf die Marburg um meine Gedanken zu Ordnen.
Es waren dann andere Themen dran als ich erwartet hätte, aber es war schön.